Das Gründerlexikon

21 02 2012

Heute möchte ich euch eine Seite vorstellen, die jeder kennen sollte, der mit dem Gedanken spielt sich selbständig zu machen und ein Unternehmen zu gründen. Die Seite nennt sich “Gründerlexikon.de“.
Die Seite enthält unter anderem ein Lexikon, in dem alle wichtigen Begriffe, die im Zusammenhang mit der Unternehmensgründung auftreten, erklärt werden. Jeder, der nicht BWL studiert hat, kann sich hier das nötige Fachvokabular aneignen.

Wird eine Frage im Lexikon nicht beantwortet wird, besteht in der Rubrik “Ratgeber” die Möglichkeit die Frage direkt an “Experten” zu richten. Die Meisten Fragen werden schnell und kompetent beantwortet.

Besonders interessant sind die zahlreichen Artikelserien zu verschiedensten Themen. Ich fand vor allem die Artikelserie “Businessplan für Existenzgründer” sehr aufschlussreich. In 16 Artikel wird einem hier Schritt für Schritt erklärt, wie man als Existenzgründer einen vernünftigen Businessplan erstellt. Von Fragen wie “Wer sollte einen Businessplan erstellen?” bis hin zu detaillierten Erklärungen, wie man einen Finanzplan richtig in den Businessplan integriert, wird in dieser Artikelserie alles abgehandelt.

Neben den oben erwähnten Rubriken, die jede kostenlos zur Verfügung stehen. Gibt es noch zwei weitere Kategorien auf gruenderlexikon.de. Unter “Vorlagen” finden sich Briefvorlagen aller Art. Von “Geschenke an Geschäftspartner” bis zur Geschäftsschließung wegen Insolvenz ist beinahe alles zu finden. Die Vorlagen können direkt heruntergeladen werden, kosten aber teilweise ein paar Euro.
Ebenfalls teilweise kostenpflichtig sind die auf der Seite bereitgestellten E-Books. Sie decken zwar einen breiten Themenbereich ab, allerdings muss man für viele zwischen drei und zehn Euro pro E-Book abdrücken.

Insgesamt lässt sich auf jeden Fall festhalten, dass gruenderlexikon.de für jeden, der sich mit dem Thema “Existenzgründung” beschäftigt, den ein oder anderen Besuch wert ist.





Unideal.de: Studentenschnäppchen im Netz

16 02 2012

Kennt ihr das auch: der Monat hat gerade erst angefangen und es herrscht schon wieder gähnende Leere im Portemonnaie? Und das ausgerechnet jetzt, wo du eigentlich dein schniekes neues WG-Zimmer einrichten möchtest. Hilfe verspricht Unideal.de, das Schnäppchenblog von und für Studenten. Hier recherchiert und bewertet eine Redaktion täglich die besten Schnäppchen für dich im Netz. Egal ob günstige Möbel, stylische Deko, preiswerte Elektronik oder trendige Klamotten: bei mehr als 250 unabhängigen Testberichten pro Monat finden die Unidealer garantiert ein passendes Angebot für dich.

Im Gutscheinbereich stehen allen Sparfüchsen zudem aktuelle Rabattgutscheine zur Verfügung. Exklusive Angebote für Studenten findest du in der Rubrik Studentenrabatte, egal ob Klamotten-Specials, Bücherrabatte oder Schnäppchen bei Elektronik. Die Studenten-Angebote laufen hier gesondert auf und helfen dabei, den ohnehin geplagten Studenten-Geldbeutel zu schonen. Um letzteres weiter zu unterstützen, veranstaltet Unideal.de regelmäßig schicke Gewinnspiele, bei denen es Reisen, Karten für Festivals oder Technik abzusahnen gibt.

Wer noch nach passender Semesterliteratur sucht, kann sich in der Bücherrubrik austoben, denn schließlich ist es doch fast Murphy’s Gesetz, dass die Leihexemplare der Unibibliotheken immer genau dann ausgeliehen sind, wenn man sie dringend braucht. Auf Unideal.de findest du regelmäßig die preisgünstigsten und besten Büchertipps für deinen Studiengang.

Gerade am Anfang des Studiums fühlt man sich von den vielen verschiedenen Angeboten für DSL-Anschlüsse, Strom- und Handytarife, Girokonten und Versicherungen schlichtweg erschlagen. In den Tarif- und Angebotsvergleichen wird dir erklärt, worauf du beim Abschluss eines Vertrages unbedingt achten solltest. Mit den Tarifrechnern kannst du dir zudem ganz bequem das für dich und deine Bedürfnisse beste Angebot anzeigen lassen.

Du willst mal wieder kostenlos ins Kino oder suchst noch nach einer preiswerten Möglichkeit, Musik für die anstehende Einzugsparty downzuloaden? Die Schnäppchenwächter von Unideal.de helfen dir weiter.





Die erste eigene Wohnung – I like it!

7 02 2012

Der Auszug von zu Hause steht an und verschiedene Gedanken strömen auf einen ein – Stolz, Unabhängigkeit, Freiheit, Freude und vielleicht auch ein klein wenig Angst!

Die Gelegenheit zu haben, diese Erfahrungen mit anderen zu teilen, bereitet unbeschreibliches Vergnügen. Das WG-Leben bietet hier die beste und auch kostengünstigste Alternative.
Eine Wohngemeinschaft ist für junge Leute perfekt, die beispielsweise ein Praktikum in einer anderen Stadt machen, da sie in einer neuen Umgebung leicht Anschluss finden und wertvolle Tipps durch ihre Mitbewohner erhalten können.

Heutzutage wird es nämlich immer wichtiger eigenständig zu handeln und dem zukünftigen Arbeitgeber im Lebenslauf zu demonstrieren, dass man gewillt ist, sich zu engagieren und flexibel zu reagieren. Immer häufiger wechseln deshalb motivierte junge Erwachsene für ein Praktikum auch den Wohnort, um selbständiger zu werden. Zuerst heißt es ein Praktikum finden, anschließend muss dann auch noch auf Wohnungssuche gegangen werden. Da bieten sich natürlich WGs an, denn hier werden oft Zimmer zwischenvermietet und es können schnell neue Freundschaften geschlossen werden. Das WG-Leben zeigt einem auch, wie teamfähig man im Alltag handelt und bietet gegebenenfalls die Möglichkeit diese Charaktereigenschaft für das spätere Berufsleben weiterzuentwickeln.

Neue Lebenserfahrungen – gemeinsam statt einsam.





Michael, 24 aus Berlin

23 01 2012

Als ich das erste Mal in meine neue WG in Berlin kam, vielen mir beinahe die Augen aus, so geblendet war ich von der so perfekt geputzten Wohngemeinschaft. Ein großes Wohnzimmer, eine geräumige und gut eingerichtete Wohnküche, 2 Klos und die einzelnen Zimmer waren auf zwei Stockwerke verteilt. Ich konnte beim besten Willen nichts negatives an der WG entdecken. Kein Dreck, kein Schimmel, kein dreckiges Geschirr, oder ähnliches. Es war einfach zu perfekt um wahr zu sein.

Und die Bewohner waren mir von Anfang an sympathisch, logisch, dass in so einer toll aufgeräumten WG keine bösen oder unfreundlichen Menschen leben können (hört sich doch logisch an, oder?).

Traumatische Begegnungen mit dem Flaschenberg

Einen Monat später zog ich schließlich ein, da bemerkte ich an der Tür schon einen Haufen leerer Pfandflaschen, der größer war als alles was ich bisher gesehen hatte. Soviel habe ich wahrscheinlich in meinem bisherigen Leben nicht produziert… Aber egal, hab ich mir gedacht, hier wohnen ja schließlich auch fünf Leute und das sind wohl die Überreste der letzten Party, muss gut gewesen sein…

Naja, der Flaschenberg verschwand aber nicht. Über die nächsten Monate wuchs er beträchtlich an, und das ganz ohne WG-Party.

Auch die tolle Wohnküche begann zu gammeln und man hatte Angst, dass die alten Pizzakartons und das ungewaschene Geschirr sich selbständig machen könnte. Auf jeden Fall wurde es von Tag zu Tag schwerer die Küche zu betreten und sich durch die Berge von Flaschen und Kartons zu kämpfen. An kochen war jedenfalls nicht mehr zu denken.

Auch unser Bad hab ich in den letzten Wochen nur noch selten benutzt. Schlimmer als jedes Dixie auf einem Festival…

Meine Mitbewohner zeigten sich nur selten und wältzen die Arbeit auf die restlichen ab. Naja, das Ende vom Lied: Nach 4 Monaten hab ich wieder gekündigt. Als ich auszog, erstahlte die WG übrigens wieder im alten Glanz, um den nächsten Bewohner zum WG-Casting zu empfangen…





Wohnungssuche

20 01 2012

Als ich mich damals von meiner Partnerin getrennt habe, muss oder besser wollte ich ganz schnell eine neue Wohnung finden, was sich gar nicht als leicht raus stellte. Nicht nur, dass es sehr viele Angebote gab, wo das Preisleistungsverhältnis überhaupt nicht stimmte und der Vermieter für eine ca. 20 Quadratmeterwohnung einen mittleren dreistelligen Betrag für die Miete haben wollte.
Auch andere Kriterien spielten für mich bei der Wohnungssuche eine sehr große Rolle. Mir war es zum Beispiel wichtig, dass die Lage stimmte, was zum Beispiel die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz betraf, da ich noch keinen Führerschein hatte und im Schichtdienst arbeitete.

Vor der letzten gemeinsamen Wohnung mit meiner Partnerin hatte ich in einer WG gelebt, was aber bei meinen Arbeitszeiten nicht so gut war, denn man konnte nach der Nachtschicht nicht wirklich Ruhe finden und schlafen.

Nun war ich aber auch etwas in Eile und Kompromisse bei der Wohnungssuche sollten bald kein Fremdwort mehr für mich sein. Ich machte viele Abstriche und landete zu guter Letzt in einem Appartement, was auch nur 25 Quadratmeter hatte. Der Mietpreis war auch nicht gerade wenig, aber wenn man bedenkt, dass in der Miete alles, wie auch Strom, enthalten war, konnte ich damit leben. Ich redete mir ein, dieses Appartement nur als Übergangslösung zu sehen und unterschrieb den Mietvertrag.
Das Haus war ruhig, die Mieter nahmen gegenseitig Rücksicht und so wurde aus meiner Übergangslösung eine Dauer von über fünf Jahren, bis ich dann doch wieder auszog, weil sich meine berufliche Richtung veränderte.
Auch wenn es damals ein großer Kompromiss war, kann ich aus heutiger Sicht sagen, es war eine schöne Zeit.





Kerstin, 3er WG, Mannheim

12 01 2012

WOW. Damit ist nicht Freude, sondern das Spiel World of Warcraft gemeint. In meiner letzten Wohngemeinschaft spielte dieses Online-Rollenspiel eine besondere Rolle. Zwei meiner Mitbewohner verbrachten den Großteil ihrer Zeit in dieser anderen Welt!

Allein zu dritt

Am Anfang habe ich mich gewundert, warum die WG-Bewohner die ganze Zeit zu Hause vorm PC sitzen, obwohl sie sich eigentlich als Studenten vorgestellt hatten.
Klar haben sie mir schon beim Einzug mitgeteilt, dass sie beide WOW spielen. Tja, ich kann nicht behaupten, dass die beiden unfreundlich waren, wenn wir uns gesehen haben. Allerdings haben wir uns so gut wie nie gesehen…

Ich komme auch ganz gut alleine klar, aber dafür hätte ich nicht in eine Wohngemeinschaft ziehen müssen. Ist schon komisch, die Mitbewohner nur ein bis zweimal die Woche zu sehen, obwohl man sich oft zusammen in der Wohnung aufhält.

Mannheim ist vielleicht nicht die allerschönste Stadt, aber trotzdem lässt sich da einiges Unternehmen. Meine Mitbewohner gingen aber lieber Quests in WOW erledigen.

Im Real-Life gibt es Dreck?

Das ständige Spielen und unverständliche WOW-Gelaber störte mich zu Anfang kaum. Allerdings wurde der Zustand unserer Wohnung von Tag zu Tag erschreckender. Zu meinem Einzug in die WG hatten sich beide wohl aufraffen können die Wohnung zu säubern, um mich nicht zu erschrecken, wenig später ist mir aufgefallen, dass ich die einzige Bewohnerin war, die auch mal einen Putzlappen in der Hand hatte.

Im freundlichen Gespräch mit den beiden fand ich heraus, dass ihnen das wohl gar nicht aufgefallen ist. Naja, wir haben dann einen Putzplan vereinbart, der auch erstaunlich gut eingehalten wurde.

Nach zwei Monaten haben ich mich dann aber trotzdem entschieden, mich nach einer neuen WG umzusehen und habe mich wieder ins Castingvergnügen gestürzt. Ihr kennt ja den WG-Markt, soll heißen ich bin immer noch auf der WG-Suche.

Also wenn ihr jemanden kennt…





Weiter, immer weiter…

6 12 2011

Ich bin nun seit fast zwei Monaten Student in Heidelberg an der PH. Da ich beim Ansturm auf freie WG-Zimmer im Oktober leider leer ausging, habe ich mir erst einmal vorübergehend eine Ein-Zimmer-Wohnung angemietet. Keine Dauerlösung für mich, da ich mich sehr auf das Leben in einer Wohngemeinschaft gefreut habe. Und weil mit dem Bachelor das Studentenleben sowieso nicht mehr so toll ist, wie man sich das vor ein paar Jahren noch vorgestellt hat, will ich wenigstens diese Erfahrung nicht missen.

Also heißt es für mich weitersuchen, Annoncen in der Zeitung und am Computer durchforsten, die schwarzen Bretter an der Uni abklappern und hoffen, dass irgendwann bald mal etwas passendes auftaucht. Nach mehreren WG-Castings bin ich mittlerweile froh, wenn ich alleine bei der WG vorsprechen darf, was für mich eigentlich selbstverständlich sein sollte. Große Runden mit zehn oder mehr Bewerbern auf das eine freie Zimmer haben schon etwas Seltsames. Des öfteren erinnerten mich einzelne Kandidaten an Zirkusaffen, die versucht haben, mit allerlei Tricks die Aufmerksamkeit der “Jury” auf sich zu ziehen. Sich so anzubiedern ist für mich unverständlich. Aber es gab auch schon Gespräche, die wirklich nett waren und die mir Hoffnung gemacht haben, doch noch eine nette WG für mich zu finden.

In zwei Tagen habe ich den nächsten Besichtigungstermin, drückt mir die Daumen!





Ätzend hoch 28

16 11 2011

So, heute ist es bei mir soweit: Besichtigungstermine 29 und 30 stehen an, bei meiner verzweifelten Suche nach einem WG-Zimmer in Stuttgart. Ich habe ja mittlerweile meine Ansprüche derart herabgeschraubt, dass ich sogar eine Dusche in der Küche als akzeptabel ansehe. Aber 400 Euro für 10 m² kann und will ich einfach nicht bezahlen.

Zur Zeit wohne ich in einer Notunterkunft der Asta. 5 Euro pro Nacht für ein Klappbett, eine Steckdose und ein Nachttisch – außer mir nutzen dieses Angebot nur drei Leidensgenossen. Zum Duschen müssen wir in eine Sporthalle, die erst ab neun geöffnet ist. Heißt also abends “vorduschen” – blöd nur, wenn die Sammelduschen zur selben Zeit von vielen männlichen Handballern in Beschlag genommen wird. Aber man arrangiert sich ja mit allem ;-)

Trotzdem hoffe ich, dass es heute endlich klappt bei mir und ich ein neues Heim finde, denn die Notunterkunft soll eigentlich Ende November geschlossen werden. Wenn nicht, werde ich wohl auf das Sofa einer Studienkollegin umziehen – zumindest das Duschen sollte dann wieder entspannter werden…





Die neue Erscheinung bei der Zimmersuche: Das WG Casting

16 11 2011

Eine neue Erscheinung hat sich in die Abwicklung der Zimmervergabe in Studentenstädten eingeschlichen: Das WG Casting. Die erste Assoziation bringt einen zu Dieter Bohlens „Deutschland sucht den Superstar“ oder Heidi Klums „Germany´s next Topmodel“, die den Begriff „Casting“ bei uns erst richtig salonfähig gemacht haben. Doch auch die Suche nach der passenden Wongemeinschaft beziehungsweise dem passenden Mitbewohner hat in vielen deutschen Unistädten sehr viel von dieser Bezeichnung.

Massencastings sind Alltag

Weil neben dem akuten Mangel an Wohnraum, der Städte wie Heidelberg, Konstanz oder München schon seit Jahren beschäftigt, in diesem Jahr die doppelten Abiturjahrgänge und die abgeschaffte Wehrpflicht die Situation noch verschärfen und sich immer mehr Menschen auf ein WG-Zimmer bewerben, hat sich mittlerweile ein neues Verfahren unter den Studenten etabliert: Man führt mit den Interessenten ein WG Casting durch, bei dem in kürzester Zeit herausgefunden werden soll, wer der als Mitbewohner für die Wohngemeinschaft in Frage kommt. Kein Wunder, wer im Internet eine Anzeige einstellt, hat im Handumdrehen zig Bewerber für das freie Zimmer.

Da werden dann gerne mal 50 Bewerber innerhalb weniger Stunden durch die WG geschleust. Am Anfang darf man erst mal einen Steckbrief ausfüllen, am Ende werden darüber hinaus noch Fotos von den Casting-Teilnehmern geschossen. Kein Wunder, wie soll man denn auch sonst alle Bewerber des WG Casting im Gedächtnis behalten.








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